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Sizilien-Tagebuch 4

Sogar die Dämpfe, die die Pflanzen über den Milchsaft absondern, wirken reizend auf die Schleimhäute von Augen und Nase. Das habe ich einmal in meiner Gedankenlosigkeit selbst schmerzhaft erfahren müssen: 

Wolfsmilch wurde früher eingesetzt zum Verätzen von Warzen, Muttermalen oder Melanomen. Auch ich habe es schon öfters bei Warzen ausprobiert - mit gutem Erfolg. Doch man muß gut Acht geben, dass man nur die Warze betupft, weil der Milchsaft so stark die Haut reizt. Ich habe es einmal nicht getan – und habe es bitter büßen müssen. Also nicht zum Nachmachen zu empfehlen!

Auch Tumorbildung wurde durch  Terpenester beobachtet.

Hier an der Felsenküste von Sizilien wachsen sowohl dornige Arten, die wie Kakteen aussehen als auch strauchige und baumförmige Arten. Besonders gefallen mir die großen Halbkugeln, die ihre winzige Schein-Blütenköpfchen so gut es geht gen Sonne strecken. Die Sträucher erreichen einen Durchmesser und Höhe von zwei Metern. Trotz ihrer Giftigkeit werden sie von einigen Insekten besucht.

Tage der offenen Ateliers vom 24. - 25. Oktober

Edel-Weiß Ausstellung im Felixe Mina's Haus in Tannheim

https://youtu.be/z-zU0JTLKME